Hélène Tessier wird in ihrem Vortrag darlegen, warum Laplanches Konzeption der psychoanalytischen Theorie seit einiger Zeit besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Welche Anregungen liefert sie den neuen sozialen Bewegungen und deren Verständnis von Sexualität innerhalb veränderter familiärer Strukturen?
Hélène Tessier ist Germanistin, Juristin und Psychoanalytikerin. Sie ist Professorin (em.) an der Faculté des sciences humaines de l'Université Saint Paul in Ottawa. In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der Verbindung von Subjektivität, Transformation und Psychoanalyse, sowie mit dem Verhältnis in der Psychoanalyse zwischen Wahl einer Epistemiologie, Ethik und Demokratie. Sie interessierte sich speziell für deutsche Literatur und deren Beitrag zu diesen Fragen - Schwerpunkt Thomas Mann -, für Rationalismus und sozialpsychologische Fragen zur Rolle der Frau.
Zuletzt veröffentlichter Titel: Psychanalyse et théorie du sens: Jean Laplanche et la sémiotique (Presses Universitaires de France, 2021).
Herausgeberin und Koautorin: Vocabulaire de Laplanche (Presses Universitaires de France, 2024).
Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.
Für die Veranstaltung erhalten Sie Fortbildungspunkte.
€ 15,-
Kostenfrei für Aus- und Weiterbildungsteilnehmer*innen der Akademie und des Adler-Instituts.
Bitte bei der Anmeldung unter "Ihr Kommentar" den gewünschten Modus PRÄSENZ oder ONLINE angeben, die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.
Eine Teilnahme, auch vor Ort, ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Die Anmeldung ist verbindlich. Stornierungen sind nur möglich bis eine Woche vor der Veranstaltung, danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr.
| Datum, Uhrzeit | 20.05.2025, 20:30 |
| Veranstaltungsort | Akademie, Bibliothek |
Akademie für Psychoanalyse und
Psychotherapie München e.V.
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Staatlich anerkannte Ausbildungsstätte nach dem Psychotherapeutengesetz
Weiterbildungsbefugnis der BLÄK (E + KJ)
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